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3. ITSM Praktiker Camp – ITSM in der Praxis entwickeln

von Olivia Kallweit (Kommentare: 0)

Vergangene Woche fand das alljährlich von der Streit organisierte ITSM Praktiker Camp in Freiburg statt. Zum dritten Mal in Folge war die Makro Factory vor Ort vertreten. Neben unserem Ausstellerplatz konnten wir uns dank dem Teilnehmer Voting auch einen Speaker-Slot sichern.

ITSM Praktiker Camp 2016

Das ITSM Praktiker Camp zeichnet sich dadurch aus, dass es sich nicht um eine klassische Vortragsveranstaltung handelt, bei der der Erfahrungsaustausch nur in den Pausen stattfindet, sondern die Kommunikation zwischen den Teilnehmern den ganzen Tag über gewünscht ist. Krawatten, PowerPoint und vorbereitete Hand-Outs wurden von vornherein von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die vorgestellten Themen wurden durch eine demokratische Abstimmung ermittelt, um so den größtmöglichen Nutzen für die Teilnehmer zu gewähren. Je Thema erfolgte ein Impulsvortrag mit anschließender Diskussion. Anders als in den Vorjahren hatten die Teilnehmer dieses Mal die Möglichkeit, bereits vorab zu wählen, welche der Themen sie besonders interessieren.

Streit ITSM Praktiker Camp 2016

Die Begrüßung erfolgte durch Tim Haas aus der Geschäftsleitung von Streit Service & Solution GmbH & Co KG. In lockerer Runde hieß er die Teilnehmer willkommen und hinterfragte Begrifflichkeiten wie „ITSM“.

Mit dieser Einführung übergab er das Wort an Rudolf Kast, Inhaber der Personalmanagementberatung KAST. DIE PERSONALMANUFAKTUR und Geschäftsführer des Demographie Netzwerkes ddn. In seinem Keynote-Vortrag mit dem Titel „Mit Veränderungsbereitschaft „on“ bleiben“ verstand es Rudolf Kast die Zuhörer zu begeistern.

In seinem Vortrag erklärte Rudolf Kast, dass wer erfolgreich sein und bleiben will, sich ständig Veränderungen stellen müsse – gerade in der IT. Ferner erörterte er, wie sich die Anforderungen der neuen Generationen in Bezug auf Wissensökonomie und ihr Arbeitsumfeld vom eigenen Wissen hin zum globalen Wissen, also vom IQ zum WeQ wandeln.

Streit ITSM Bar Camp 2016

Er warf die Frage auf, ob jede Führungskraft wirklich die Potenziale der einzelnen Mitarbeiter erkenne und hierauf entsprechend reagieren könne. Als Praxisbeispiel aus der sich ändernden Welt nannte Herr Kast die Möglichkeit, dass Mitarbeiter selbst die Führungskräfte in ihrem Unternehmen bestimmen können.

Auf die Keynote folgte der Theorieteil, für den die Teilnehmer aus fünfzehn Themen die drei Vorträge auswählten, die sie am meisten interessierten.

In seinem Impulsvortrag zum Thema „IT-Asset Management – Herausforderungen und Herangehensweise der Implementierung“ betonte Wolfgang Kiefer von der Makro Factory wiederholt, wie wichtig es sei, seine Hausaufgaben zu machen und die drei „P“s zu berücksichtigen: People, Processes und Programs. Solange die Menschen nicht abgeholt und die Prozesse geklärt sind, mache es keinen Sinn neue Tools einzuführen.

Wolfgang Kiefer beleuchtet das Thema Asset Management von allen Seiten: Er differenziert zwischen Software und Hardware Asset Management und erarbeitet mit den Teilnehmern seines Workshops den Onboarding-Prozess für Hardware im Unternehmen.

Streit ITSM Praktiker Bar Camp 2016

Er berichtete über Auswertungsmöglichkeiten aus dem Asset Management heraus über Abschreibungszeiträume, häufige Störungen und absehbare Zeitpunkte für Neuanschaffungen. Dabei ging er auf die gesamte Prozesskette von Beschaffung, über Inventarisierung bis hin zum End of Life-Zeitpunkt der Assets ein.

Wolfgang Kiefer erklärte am Beispiel eines Kunden der Makro Factory, wie sich die Akzeptanz neu eingeführter Service Management Systeme relativ simpel steigern ließe. Ein Sportartikelhersteller hatte bei der Einführung des Servicekatalogs eine hochpreisige Tafel Schokolade kostenlos mit in die Auswahl aufgenommen. Einzige Voraussetzung war die persönliche Abholung des Bestellenden bei der IT, wo der jeweilige Mitarbeiter dann eine Einführung in das System erhielt.

ITSM Praktiker Bar Camp 2016

Das Highlight am Ende des Tages stellten der Praxisbericht von Prof. Dr. Schneider zum Thema High Performance Computing (HPC) mit anschließender Führung durch das Rechenzentrum der Universität Freiburg dar.

Prof. Dr. Schneider sprach über die Herausforderungen der Nutzung von Parallelrechnern. Er erklärte, dass im Idealfall eine Rechenmethode auf 1.000 CPUs etwa 1.000 Mal schneller als auf einer CPU laufen solle, dass dies jedoch in der Praxis häufig viel schlechter ausfallen würde.

Hochleistungsrechner Universität Freiburg ITSM Praktiker Camp 2016

 

 

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