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Cyberkrieg ist der neue Guerillakrieg

von Olivia Kallweit (Kommentare: 0)

Bereits im Januar wurde in Frankreich die Informations- und Meinungsfreiheit mit den Anschlägen auf das Satireblatt Charlie Hebdo angegriffen. Das Massaker in den Redaktionsräumen sowie die Geiselname in dem jüdischen Supermarkt führten zu insgesamt siebzehn Toten. Der neueste Anschlag verlief zwar unblutig, die Morddrohungen der Terroristen an die Angehörigen des Militärs rührten jedoch offene Wunden auf.

Nach Verabschiedung eines neuen Anti-Terror-Gesetzes wurden Mitte März erstmals Internetseiten aufgrund terrorverherrlichender Inhalte blockiert. Es wurde der Zugang zu fünf Websites gesperrt, darunter das Al-Hayat Media Center, welches durch seine Propaganda für den Islamischen Staat (IS) bekannt ist.

Bei TV5Monde handelt es sich um eine in Paris ansässige französischsprachige Sendergruppe, die weltweit in mehr als 200 Ländern sendet. Am vergangenen Mittwoch hatte ein neuer Themenkanal gestartet, der sich mit der französischen Lebensart befasst. Ausgestrahlt wird dieser Sender unter anderem auch im Nahen Osten und in Afrika.

Mittwochabend um 22.00 Uhr begann die massive Cyberattacke. Im Namen der Terrormiliz IS hatten Hacker die IT-Systeme des Senders TV5Monde gekapert. Seitdem konnte keiner der Kanäle mehr ausgestrahlt werden. Auch über die eigene Website und ihre Social Media Accounts hatte die Sendergruppe jegliche Kontrolle verloren. Die im Namen des IS agierenden Hacker platzierten hier nicht nur Propaganda der Terrorgruppe, sondern veröffentlichten auch persönliche Informationen von Familienmitgliedern der französischen Militärangehörigen. Eine Gruppe namens „Cyber-Kalifat“ bekannte sich zu dem schwersten Cyberangriff in der französischen Geschichte.

Diese Attacke beweist, dass die Gefahren aus dem Netz ernst zu nehmen sind. Auch wenn die materiellen Schäden innerhalb absehbarer Zeit behoben sein dürften, so ist den immateriellen nicht so leicht beizukommen. Die Hacker haben nicht nur vorrübergehend die Kontrolle über Fernsehkanäle und die Konten auf den sozialen Plattformen an sich gerissen, sondern Angst und Schrecken verbreitet.

Auch Medien wie die New York Post, der Boston Globe oder die britische Zeitung The Independent wurden in den vergangenen Monaten zur Zielscheibe für Hackerangriffe. Nicht nur Medien sind anfällig für Angriffe aus dem Netz. Cyberkriminelle werden immer professioneller – und Firmen sichern sich oft nur unzureichend.


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