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Hyperconverged Infrastructure HyperFlex

von Olivia Kallweit (Kommentare: 0)

Hyperconverged Infrastructure von Cisco und Springpath

Anfang März brachte Cisco die neue hyperconverged Infrastructure HyperFlex auf den Markt.

Durch die strategische Partnerschaft von Cisco und Springpath entsteht das einzigartige Zusammenspiel aus innovativer Storage und Data Service Software, gepaart mit den Cisco UCS Servern.

Springpath, Pionier auf dem Gebiet der hyperconvergence Software, verwandelt mit seiner Data Platform jeden Server in einem Pool von Compute- und Storage-Ressourcen. Die Integration in bestehende Management Tools erfolgt intuitiv. Weiterhin überwacht Springpath die Infrastruktur proaktiv, um ständige, belastbare Hochverfügbarkeit zu gewährleiten.

Während Springpath noch relativ neu im Geschäft ist, ist die HyperFlex Hardware bereits bekannt. Diese besteht aus den Cisco UCS (Unified Computing System) Servern sowie dem integrated network fabric.

Cisco hat die hyperconverged Infrastructure als festen Bestandteil in die Gesamtstrategie aufgenommen. Bereits lange vor Launch der HyperFlex-Lösung bestanden strategische Partnerschaften mit Storage Herstellern, wie EMC für die gemeinsamen Lösungen Vblock und Vspex, NetApp für FlexPod sowie IBM für VersaStack. Auch die Partnerschaften zu SimplyVity und StorMagic sollen fortgeführt werden.

Cloud Flexibilität unter eigener Kontrolle

Fachabteilungen wollen neue Produkte und Projekte möglichst schnell umsetzen. Strenge IT-Richtlinien, längerfristige Projektpläne und eingeschränkte Skalierbarkeit der Systeme sorgen oft nur für Unverständnis bei den Kollegen aus der Produktentwicklung. Das setzt die IT zunehmend unter Druck.

Hyperconverged Systeme können erheblich dazu beitragen, dass die IT wesentlich schneller und flexibler Anforderungen aus Fachabteilungen umsetzen kann. In hyperconverged Lösungen sind Netzwerk, Server und Speicher in einem System integriert.

Storage wird mit Cisco‘s HyperFlex-Plattform Software-basiert verwaltet und fügt sich nahtlos in die existierende Umgebung ein. Der Hauptvorteil: Die Lösung bietet eine Cloud-ähnliche Flexibilität und Skalierbarkeit und ist extrem einfach zu verwalten. Innerhalb weniger Klicks sind neue Knoten hinzugefügt und tragen sofort und automatisch zur Rechenleistung oder Storage-Kapazität bei, auf die die virtuellen Maschinen zugreifen können.

Maximale Ausfallsicherheit

Das Cisco UCS bildet gemeinsam mit dem Filesystem „HX Data Platform“ das Rückgrat des HyperFlex-Clusters. Dieses verwaltet die Datendistribution und -Redundanz automatisch. R/W-Befehle gehen an alle virtuellen Controller im Cluster. Da alle Knoten per Fabric Interconnect (10Gb/s) miteinander kommunizieren, geschieht dies mit minimaler Latenz.

Insgesamt sind von jeder Datei im Cluster drei Instanzen vorhanden, das bedeutet in der Praxis, dass mehrere Festplatten oder Knoten ausfallen oder vom Netz gehen könnten, ohne dass Daten verloren gehen. Durch automatische Deduplizierung und Kompression nutzt das Filesystem die vorhandenen Ressourcen sehr effektiv – und dies bei voller Datenredundanz. Ist ein Knoten oder eine Festplatte nicht mehr erreichbar, tritt je nach Auswirkung auf den Cluster der entsprechende Recovery-Prozess in Kraft. Wird die defekte Platte ausgetauscht oder der Knoten repariert, balanciert die HX Data Plattform automatisch den gesamten Cluster wieder aus, damit keine Hotspots entstehen.

Mehrwerte der HyperFlex-Architektur

  1. Individuelle Skalierung von Compute- und Storage-Kapazitäten ermöglicht es, Ressourcen stufenweise hinzuzufügen.
  2. Dynamische Datenverteilung führt zu einer hohen Verfügbarkeit, gesteigerten Performance und verbesserten Effizienz.
  3. Das distributed File-System führt zu mehr Durchsatz und einer besseren Skalierung. Auch sind die virtuellen Maschinen im Falle eines Ausfalls schneller wieder hochgefahren.
  4. Fortwährende Datenoptimierung, die über die ständig aktive inline Deduplizierung und inline Dekomprimierung erfolgt, minimalisiert den Storagebedarf um bis zu 80% ohne dass es dabei zu Performance-Einbußen kommt.
  5. Durch die integrierten Management- und Data-Services liefert das HyperFlex-System native Data-Services wie granulare Snapshots und Clones. Diese Services integrieren sich nahtlos in das robuste UCS Management Ökosystem und vereinfachen das Management. Cisco HyperFlex kann über den UCS Manager, UCS Central oder UCS Director verwaltet werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine weitere Insellösung.

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