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aus der IT-Branche.

Microsoft Worldwide Partner Conference 2016

von Olivia Kallweit (Kommentare: 0)

Die Teilnehmer der Microsoft Weltpartnerkonferenz sind außerordentliche Locations gewohnt. Nach Houston und Orlando wurde dieses Jahr die kanadische Metropole Toronto von mehr als 16.000 Microsoft-Partnern überrannt. Makro Factory war gleich mit drei Kollegen vor Ort, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Die wichtigsten Highlights haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Microsoft World Partner Conference 2016

Cloud

Wenig überraschend stellte der Bereich Cloud eins der zentralen Kernthemen dar. Microsoft differenziert hier inzwischen zwischen der Global, der Hybrid und der Deutschland Cloud.

Microsoft Global Cloud

Microsoft hat in den vergangenen Jahren massiv in den Bereich Cloud investiert. Aktuell gibt es bereits 34 Regionen auf der Welt, in denen sich Azure Rechenzentren befinden. Diese sind mindestens einfach redundant ausgelegt. In Europa sind es beispielsweise Amsterdam und Dublin.

Microsoft Worldwide Partner Conference 2016

Microsoft Hybrid Cloud / Azure Stack

Aus technischen und regulatorischen Gründen kann die Public Cloud nicht von jeder Organisation als allumfassende Lösung eingesetzt werden. Daher gab es im Januar eine Technical Preview von Azure Stack, welches ab Mitte 2017 verfügbar sein soll.

Bei Azure Stack handelt es sich um eine embedded appliance, mit der sich Dienste der Microsoft Cloud-Plattform Azure auch in lokalen Rechenzentren bereitstellen lassen. Vorkonfigurierte Systeme für Azure Stack wird es von DELL, HPE und Lenovo geben. Kunden dieser Lösung profitieren von der Skalierbarkeit und dem effizienten Management einer Public-Cloud-Lösung, ohne auf die Kontrollmöglichkeiten eines eigenen Rechenzentrums verzichten zu müssen. Einheitliche Benutzerportale und Entwicklungstools für Azure Stack und Azure ermöglichen Anwendern hybride Cloud-Szenarien mit geringerem Installationsaufwand: Sie können ihre Apps je nach Bedarf mit Azure Stack im eigenen Rechenzentrum oder in der Azure Public Cloud entwickeln und bereitstellen. Sukzessive sollen über diese Plattform alle Azure-Dienste verfügbar werden.

Microsoft Cloud Deutschland – Das Treuhänder Modell

Noch ist sie nicht live, man kann sich jedoch bereits dafür registrieren: Die deutsche Microsoft Cloud. Ab Herbst 2016 wird die T-Systems als deutsches Unternehmen mit deutschen Standorten das deutsche Rechenzentrum für Microsoft betreiben. Die T-Systems verfügt dabei über eigene Daten-Souveränität, die nur das Bundes- und EU-Recht betrifft.

In einem Interview mit dem Magazin ChannelPartner äußerte sich Floris van Heijst, General Manager für das Mittelstands- und Partnergeschäft von Microsoft Deutschland, wie folgt zu der Deutschen Cloud: „Natürlich ist Public Cloud ein zentrales Thema bei Microsoft – zu viele Vorteile bieten sich in ihrem Rahmen. Nur unterstützen wir eben auch mit unserer Produktpallette individuelle Private-Cloud und Hosted Modelle – und, weltweit einzigartig, ab sofort nun auch eine „deutsche Public Cloud“: Die Microsoft Cloud Deutschland aus dem Standort Deutschland heraus. Hier bleibt der Rechtsstand in Deutschland, während die Cloud selbst alle Vorzüge eines Public Delivery Modells mit sich bringt. Der Zugang zu den Kundendaten liegt beim Datentreuhänder, einem unabhängigen Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, das der deutschen Rechtsordnung unterliegt: T-Systems, eine Tochter der Deutschen Telekom.“

Das kürzlich gewonnene Gerichtsverfahren zeigt, dass es Microsoft durchaus ernst mit dem Datenschutz seiner Kunden aus dem Ausland ist.

Die Relevanz des Urteils für den Schutz der Privatsphäre und den Rechtsschutz im Rahmen der weltweiten digitalen Transformation umfasst drei zentrale Aspekte:
1.Es gewährleistet, dass die Privatsphäre entsprechend der jeweiligen nationalen Rechtsordnung geschützt wird.
2.Es stellt sicher, dass der Rechtsschutz der physischen Welt auch im digitalen Bereich gilt.
3.Es ebnet den Weg für bessere Lösungen, um die Bedürfnisse von Datenschutz und Strafverfolgung gleichermaßen anzusprechen.

Office 365

Einer der jüngsten Office 365-Kunden ist Facebook. Das soziale Netzwerk strebt an, durch den Einsatz dieser Lösung zum produktivsten Unternehmen der Welt zu werden, so Facebook CIO Tim Campos auf der WPC. Weltweit sollen mehr als 13.000 Mitarbeiter mit den mobilen, geräte- und plattformagnostischen sowie sicheren Tools ausgestattet werden.

Windows Abonnement

Bis zum 28. Juli ist das Upgrade von Windows 7 und Windows 8.1 auf Windows 10 noch kostenfrei. Ab diesem Stichtag werden die Vollversionen des aktuellen Betriebssystems kostenpflichtig.

Anstelle des Kaufs der Vollversion hat Microsoft nun eine weitere Möglichkeit der Lizensierung eingeführt. Bei dem Modell „Windows 10 Enterprise E3“ für CSP (Cloud Solution Provider) haben Unternehmen ab Herbst 2016 die Möglichkeit das Betriebssystem im Rahmen eines monatlichen Abonnements zu beziehen. Somit können Organisationen nun das ganze Portfolio von Microsoft aus einer Hand beziehen: von Windows 10 über Office 365 und Azure bis hin zum CRM Dynamics Online.

Microsoft Surface as a Service

Das Makro Factory Leistungsportfolio

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