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Umsatz- und Produktivitätseinbußen durch Rekordstreik

von Olivia Kallweit (Kommentare: 0)

Rekordstreik! Seit heute früh um zwei Uhr bis einschließlich Sonntag neun Uhr läuft der längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn.

Der Güterverkehr steht sogar bereits seit Montagnachmittag still. Besonders betroffen hiervon sind neben der Post die Automobil- und Stahlindustrie: Lager leeren sich, die Produktion kann nicht wie normal weiter laufen, im schlimmsten Fall kommt es sogar zu Produktionsausfällen. Durch den Streik entsteht ein Schaden von 50 bis 100 Millionen Euro pro Tag, so die Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Doch auch unabhängig vom Güterverkehr kommt es zu massiven Einschränkungen in ganz Deutschland. Laut Ersatzplan fährt nur noch ein Drittel aller Fernzüge. Die Züge, die fahren, sind völlig überfüllt. Viele Passagiere müssen stehen und auch die Lüftung kommt kaum noch nach. Die Fahrten dauern länger und sind mit langen Wartezeiten verbunden. Nicht jeder hat die Möglichkeit, auf ein Auto umzusteigen. Taxi oder Übernachtungen werden nur in wenigen Ausnahmefällen gezahlt.

Auch auf den Straßen hat der Streik negative Auswirkungen und sorgt für außergewöhnlich viel Verkehr. Allein in Nordrhein-Westfalen entstanden heute Morgen insgesamt fast 200 Kilometer Stau, in Baden-Württemberg waren es „nur“ 55 Kilometer.

Unternehmen leiden unter Umsatzeinbußen durch Verspätungen. Arbeiten während der langen Zugfahrten ist unmöglich, entspanntes Telefonieren während der ewig-dauernden Staus ist zwar eine Option, jedoch auch keine zufriedenstellende Lösung. Besprechungstermine werden verschoben oder können gar nicht eingehalten werden und allein die Anreise zum Arbeitsplatz wird zum Abenteuer. Heute mehr denn je ist eine mobile Arbeitswelt gefragt. IT ist nicht mehr nur ein notwendiges Übel, das keiner versteht, sondern hilft, Prozesse im Wandel der Gesellschaft anzupassen.

Auch ohne Ausnahmesituationen wie diese ist Reisezeit oft verlorene Zeit. Nicht ohne Grund nutzt beispielsweise John Chambers, CEO von Cisco, seine Zugfahrten, um sich auf den unterschiedlichen Streckenabschnitten mit diversen Gesprächspartnern zu treffen. Auch das Thema der Videokonferenzen, ergänzend zu vor-Ort-Treffen werden zunehmend zum Standard. Doch was können kleinere Betriebe tun? Wie können Sie ihre Mitarbeiter darin unterstützen, auch dann die vollen acht Stunden zu arbeiten, wenn die äußeren Umstände dies nahezu unmöglich machen? Hierbei fallen auch Themen wie Streik der Kindertagesstätten ins Gewicht. Alleinerziehende könnten beispielsweise von daheim arbeiten und gleichzeitig auf ihre Kinder aufpassen. Spätestens jetzt sollten Sie sich mit Bring your own Device (BYOD) befassen und damit, was Ihre Mitarbeiter benötigen, um jederzeit und überall produktiv sein zu können. Sind Sie bereits mit den Möglichkeiten vertraut, Ihre Desktops, Applikationen und Daten als „on-demand-Services“ zur Verfügung zu stellen? Wie zukunftssicher ist Ihre IT-Infrastruktur?

Es handelt sich hierbei bereits um den achten Bahnstreik in dem seit gut zehn Monaten andauernden Tarifkonflikt. Und noch ist keine Ende bei diesem Rekordstreik absehbar.


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