Neuigkeiten

aus der IT-Branche.

Wirtschaftsspionage hat Hochkonjunktur

von Olivia Kallweit (Kommentare: 0)

Erst diese Woche kam ans Licht, dass der Hackerangriff auf das Personalbüro der US-Regierung am 4. Juni nicht nur die Personalakten von vier Millionen Menschen kompromittierte, sondern dass in Summe ca. 18 Millionen aktuelle, ehemalige und auch künftige Mitarbeiter betroffen sind.

Bereits im Mai wurden in Deutschland 16 GB Daten vom Bundestag abgefangen. Gemäß eines Artikels von Spiegel Online konnten Hacker die Personal Store-Dateien (PST), also die digitalen Archive des Mail-Programms Outlook, von mindestens 15 Parlamentsrechnern stehlen. Gesucht wurde offenbar gezielt nach Adressverzeichnissen, Terminkalendern sowie aktuellen Office-Dokumenten der Bundestagsabgeordneten.

Informationen der Nachrichtenagentur dpa zufolge begann die bisher größter Cyber-Attacke auf den Bundestag deutlich früher als bisher bekannt. Experten gehen davon aus, dass die unbekannten Angreifer die betroffenen Parlamentscomputer bereits vor einem halben Jahr ins Visier nahmen und den von ihnen eingesetzten Trojaner in mehreren Angriffswellen erst Stück für Stück zusammengesetzt haben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den Bundestag erst am 12. Mai auf die massive Attacke aufmerksam gemacht, nachdem die Schadsoftware im Netzwerk des Parlaments aktiv wurde und verdächtige Server ansteuerte. Den Hackern gelang es, sich Administratoren-Rechte zu verschaffen, mit denen sie auf das gesamte Computernetz des Bundestages zugreifen können.

Dass Wirtschaftsspionage Hochkonjunktur hat, bestätigt auch der Verfassungsschutzbericht 2014 für Baden-Württemberg. Advanced-Persistent-Threats (APT) auf Adobe Systems, Google, Sony oder Yahoo sind bereits durch die Medien gegangen, doch es handelt sich nicht um seltene Einzelfälle. Tatsache ist, dass täglich Cyber-Angriffe auf deutsche Unternehmen stattfinden und hierbei nicht die großen Konzerne im Vordergrund stehen. Auch wenn sie sich selbst nicht für attraktive Ziele halten, sind neben Behörden meist produzierende und Know-How-basierte Unternehmen wie die Dienstleistungs- und Technologiebranche im Fokus.

Das Ziel der Hacker liegt ganz klar in der Wirtschaftsspionage. Besonders im Raum Stuttgart sind zahlreiche innovationsstarke Unternehmen und wissenschaftlich exzellente Hochschulen ansässig. Gerade die Ergebnisse langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die Produktionsprozesse sowie die umfangreichen Kundenbestände sind interessante Ziele für professionelle Informationsdiebe. Aber nicht nur konkurrierende Unternehmen, auch fremde Staaten möchten hiervon möglichst kostengünstig profitieren.

Um unsere Kunden ausführlich über dieses Thema zu informieren, haben wir Herrn Opfermann, den stv. Abteilungsleiter der Spionageabwehr vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, als Redner auf unserer Jubiläumsmesse gewinnen können. Gerne können Sie bei Fragen zu diesem Thema jederzeit auf uns zukommen.


Das Makro Factory Leistungsportfolio

Um reibungslose Workflows bei Ihnen zu implementieren, steht der Know-how-Ausbau im Fokus unserer täglichen Arbeit. Dabei investieren wir fortlaufende in die Entwicklung eines Rund-um-Leistungsportfolios und das Wissen unserer Mitarbeiter. Diese Berater, Entwickler, Techniker, Systemingenieure und weitere Spezialisten unterstützen Sie bei Ihren IT-Projekten von der Strategieentwicklung über die Beratung bis hin zur finalen Umsetzung. Auf unserem Fundament aus Know-how und Ressourcen aufbauend, stehen die IT-Analyse, IT-Strategie sowie IT-Compliance im Vordergrund. Profitieren Sie von einem breiten Spektrum aus Enterprise Mobility, End-User- und Data Center Computing sowie Security und Network.

Teilen Sie diese Nachricht - wählen Sie eine Plattform aus!

Zurück

Einen Kommentar schreiben